Dr. Ulrich LeimenstollDr Ulrich Leimenstoll

Rechtsanwalt Dr. Ulrich Leimenstoll

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Ulrich Leimenstoll ist Partner der Kanzlei Gercke | Wollschläger. Er genießt als Strafverteidiger »bundesweite Aufmerksamkeit« und gilt als »klug und engagiert«.

Vita

Dr. Ulrich Leimenstoll – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht
Dr. Ulrich Leimenstoll – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dr. Ulrich Leimenstoll studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln sowie als Stipendiat an der Sorbonne in Paris. Bereits während des Studiums war er am Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht der Universität zu Köln tätig.

Während des Referendariats im Gerichtsbezirk des OLG Köln war Rechtsanwalt Dr. Leimenstoll unter anderem bei der Abteilung für Organisierte Kriminalität der Staatsanwaltschaft Aachen sowie in der Kanzlei Gercke | Wollschläger tätig. Darüber hinaus war er weiterhin Mitarbeiter am Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht der Universität zu Köln.

Herr Rechtsanwalt Dr. Leimenstoll hat bei Herrn Prof. Dr. Jürgen Seier promoviert. Er ist in allen Bereichen des Wirtschaftsstrafrechts sowie im Arzt- und Medizinstrafrecht tätig.

Zuletzt verteidigte Herr Dr. Leimenstoll etwa in den Bankenverfahren zum Bankhaus Sal. Oppenheim und der SachsenLB sowie im Kölner AWB-Bestechungsskandal und im Ford-Korruptionsverfahren; aktuell verteidigt er gemeinsam mit Prof. Dr. Gercke den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden von Arcandor sowie in einem Strafverfahren wegen eines Dopingvorwurfs gegen einen früheren Goldmedaillengewinner bei den olympischen Spielen. Darüber hinaus vertritt er insbesondere zahlreiche Ärzte in diversen Verfahren wegen des Vorwurfs des Abrechnungsbetrugs sowie medizinischer Kunstfehler. Es gelang ihm - so das aktuelle Handbuch "Kanzleien in Deutschland" (2014) – sich "als Strafverteidiger zu profilieren" sowie "bundesweite Aufmerksamkeit" zu erringen. Er gilt als "klug und engagiert" (Juve Handbuch 2015/2016).

Rechtsanwalt Dr. Leimenstoll veöffentlich regelmäßig zu wirtschaftsstrafrechtlichen Themen und ist ständiger Mitarbeiter des Journals der Wirtschaftsstrafrechtlichen Vereinigung (WiJ). Er spricht deutsch, englisch und französisch. Neben dem Studium in Paris, diversen Sprachkursen und Auslandsaufenthalten basiert seine Sprachkompetenz insbesondere auf seiner zeitweisen Tätigkeit für das Auswärtige Amt in den deutschen Botschaften in Bangkok und Seoul.

Dr. Ulrich Leimenstoll – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht
Dr. Ulrich Leimenstoll – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht

Publikationen

Monographien

  • Vermögensbetreuungspflicht des Vertragsarztes bei der Verordnungstätigkeit? – Wider die Ausweitung des Untreuetatbestandes aufgrund einer bereichsspezifischen Betrachtungsweise, C.F. Müller Verlag – Reihe Schriften zum Wirtschaftsstrafrecht, 2012

Kommentare, Handbücher etc.

  • "Arbeitsstrafrecht" (gemeinsam mit Prof. Dr. Björn Gercke) in: Böttger (Hrsg.), Wirtschaftsstrafrecht in der Praxis, 2. Aufl. (2015)
  • Kommentierung der §§ 284 - 291 StGB, in: Esser/Rübenstahl/Saliger/Tsambikakis (Hrsg.), Wirtschaftsstrafrecht - Kommentar

Aufsätze

  • Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen (§ 266a StGB) – Ein Leitfaden für die Praxis, in: HRRS 2009, 442
  • Abrechnung von Laborleistungen gegenüber Privatpatienten durch an Laborgemeinschaften beteiligte Ärzte - Abrechnungsbetrug?,  in: Medizinrecht 2010, 695
  • Grundzüge des Arbeitsstrafrechts, in: WI-Journal 2012, 246 und 2013, 8
  • Der Vertragsarzt - Tauglicher Täter einer Untreue zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen?, in: wistra 2013, 121
  • Aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung zum Arbeitsstrafrecht, in: WI-Journal 2014, 1
  • Das Verhältnis der Vertragsärzte zu den Krankenkassen aus dem Blickwinkel des Wirtschaftsstrafrechts, in: MedR 2017, 96
  • Das Verhältnis der Vertragsärzte zu den Krankenkassen, in: Der Gynäkologe 2017, 657

Urteilsanmerkungen

  • Untreue im Konzernverbund – Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 31.07.2009 (Az.: 2 StR 95/09), in: Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik 2010, 143
  • Erfordernis einer gravierenden Pflichtverletzung - Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 12.10.2016 (5 StR 134/15), in: Strafverteidiger 2017, 388

Rezensionen

  • Rezension zu Lars Ischebeck, Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen i.S.v. § 266a StGB während der materiellen Insolvenz der GmbH (2009), in: HRSS 2009, 296
  • Rezension zu Frank H. Gerkau, Untreue und objektive Zurechnung - Eine Untersuchung zur Restriktion der Untreuestrafbarkeit auf der Ebene des objektiven Tatbestands (2008), in: HRSS 2009, 458