MedienstrafrechtMedia Crime Defence

Medienstrafrecht

Das Medienstrafrecht stellt eine Querschnittsmaterie unter Einbeziehung von materiellem Strafrecht, Strafprozessrecht, Zivilrecht, Presse- und Rundfunkrecht, Datenschutzrecht und IT-Recht dar. Hierbei geht es einerseits um die Beantwortung der Fragen, ob und wie Rechtsgutsverletzungen, bei denen Medien entweder das Mittel (die „Tatwaffe“) oder das Objekt (Ziel der Tat) bilden, mittels Kriminalstrafe zu ahnden sind.

In der Praxis stehen häufig Verletzungen des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts, etwa in Gestalt unbefugter Bild-oder Tonaufnahmen im Raum, die nicht nur zivilrechtliche Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche nach sich ziehen können, sondern auch strafrechtliche Bedeutung besitzen.

Andererseits wirken moderne Massenmedien auch in vielfältiger Art und Weise auf das Strafverfahren ein, sei es durch Berichterstattung über laufenden Strafverfahren in Rundfunkt, Fernsehen, Printmedien und Internet, den Einsatz von Medien zur Durchführung des Strafverfahrens (z.B. audio-visuelle Vernehmungen per Videokonferenz) oder die Informationsgewinnung im Strafverfahren mittels Zugriff auf oder Einsatz von modernen Medien (z.B. Durchsuchung von Datenträgern, Einsatz von Analysetools, Vorratsdatenspeicherung, etc.).

Im Umgang mit solchen komplexen Herausforderungen einer digitalisierten Welt steht Ihnen unser Kanzleiteam beratend und begleitend zur Seite.