InsolvenzstrafrechtPenal law concerning insolvencies

Insolvenzstrafrecht

Insolvenzdelikte bilden bei strafrechtlichen Ermittlungen im Bereich des Wirtschaftslebens schon deshalb einen Schwerpunkt, weil die Akten eines Insolvenzverfahrens grundsätzlich auch der Staatsanwaltschaft vorzulegen sind. Von Ermittlungen betroffen sind insbesondere Geschäftsführer und Vorstände von GmbH bzw. Aktiengesellschaften, aber auch gegen Externe, die das betroffene Unternehmen im Krisenfall beraten, können sich Insolvenzstrafverfahren richten.

Neben den Insolvenzstraftaten des StGB (§§ 283 ff) und der Insolvenzverschleppung haben die Ermittlungen in der Regel auch typische Begleitdelikte wie Betrug, Untreue und das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt zum Gegenstand. Im Mittelpunkt der strafrechtlichen Bewertung steht regelmäßig die Frage, zu welchem Zeitpunkt eine Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens vorlag, die für den Betroffenen auch erkennbar war. Die Kanzlei vertritt die Beschuldigten in Strafverfahren und steht Unternehmen im Krisenfall als Berater zur Seite.